Autobahn A1 offiziell wieder freigegeben

Nach vier Jahren Bauzeit ist die A1 zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck am 11. Oktober 2012 wieder freigegeben worden. Seit 2008 hat das Konsortium „A1 Mobil“ die Strecke einschließlich aller Brücken für rund 650 Millionen Euro erneuert. „A1 Mobil“ hat sich darüber hinaus verpflichtet bis zum Jahr 2038 für den Unterhalt der Strecke zu sorgen und bekommt dafür einen Teil der Lkw-Maut.

Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode sagte bei der Freigabe der A1, dass der überaus ambitionierte Zeitplan mehr als erfüllt worden sei und man deutlich vor Ablauf der geplanten Fertigstellung mit den Bauarbeiten fertig war. Minister Bode sagte weiter, dass die A1 ein Beleg dafür sei, dass  Public-Private-Partnership (PPP) eine Alternative zum herkömmlichen Ausbau sein kann. Der Ausbau sei sehr schnell und sehr gut verlaufen, sodass von einem Erfolg eines Projektes in öffentlicher und privater Partnerschaft gesprochen werden kann. Er betonte weiter, dass auch weiterhin allein die Wirtschaftlichkeit entscheidender Maßstab für oder gegen PPP-Projekte sei.

Staatssekretär Enak Ferlemann fügte in seiner Rede noch hinzu, dass ein Ausbau auf herkömmlicher Weise zwischen acht und zwölf Jahre gedauert hätte. Würde man eine durchschnittliche Ausbauzeit von zehn Jahren annehmen, hat man im vorliegenden Fall die geschätzte Ausbauzeit durch die Realisierung als PPP-Projekt mehr als halbiert.

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