Steuerschätzungen: Steuereinnahmen legen 2014 um 3,3 % zu

Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden sollen 2014 mit 609 Mrd. Euro das Niveau des laufenden Jahres um 3,3 % übertreffen. 2013 sollen nun mit 589,4 Mrd. Euro die Einnahmen um nahezu 5 Mrd. Euro höher liegen als noch im Mai geschätzt.

Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ hat auf seiner 143. Sitzung vom 5. bis 7. November 2013 in Bremerhaven die bisherigen Schätzungen für die Jahre 2013 bis 2017 korrigiert und erstmals Werte für das Jahr 2018 vorgelegt.

Für das laufende Jahr wurden die Steuereinnahmen um nahezu 5 Mrd. Euro noch oben revi­diert. Die erwarteten Mehreinnahmen betragen für den Bund 1,3 Mrd. Euro, für die Länder 2,4 Mrd. Euro und die Gemeinden 1,1 Mrd. Euro. Insgesamt wird nun für diese drei Gebietskörperschaftsebenen das Steueraufkommen das Vorjahresergebnis um 15,7 Mrd. Euro bzw. 2,7 % übertreffen.

Für die Haushaltsjahre 2014 bis 2017 wurden die Einnahmen ebenfalls nach oben revidiert. Sie sollen nun um 7,4 Mrd. Euro höher liegen als in der Mai-Schätzung erwartet. Davon profitieren die Gebietskörperschaftsebenen allerdings unterschiedlich. Während sich für den Bund nahezu keine Änderung ergibt (+ 0,3 Mrd. Euro), sollen die Steuereinnahmen der Länder im Betrachtungszeitraum um 3 Mrd. Euro höher ausfallen, die der Gemeinden sogar um 4 Mrd. Euro. Zumindest auf Ebene des Bundes ergibt sich somit durch die neue Steuerschätzung kein zusätzlicher finanzieller Handlungsspielraum.
 

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