Tarifrunde 2011

hier:  Annahme des Schiedsspruch vom 14. April 2011

Auch Arbeitgeber stimmen dem Schiedsspruch zu – Schiedsspruch damit in Kraft

Die Arbeitgeberverbände des Bauhauptgewerbes, der Haupt­verband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, stimmen dem im Bau-Tarifkon­flikt verkündeten Schiedsspruch zu. Der vom Schlichter, dem ehemaligen Bundeswirtschafts- und Arbeitsministers Wolfgang Clement, gefällte Schiedsspruch sieht bei einer 24-monatigen Laufzeit ab dem 1. April 2011 eine Erhöhung der Entgelte in zwei Schritten vor. Danach steigen im Westen die Löhne und Gehälter um 3,0 und 2,3 Prozent (1. Mai 2011 bzw. 1. Juni 2012), im Osten um 3,4 und 2,9 Prozent (1. Juni 2011 bzw. 1. August 2012). Gleichzeitig werden die Mindestlöhne in Ost und West angepasst und eine Komponente zur Alterssicherung eingeführt.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, der Vizepräsident Sozialpolitik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Dipl.-Ing. Klaus Hering, erklärte: „Es ist im Schlichterspruch gelungen, die Interessen von Ost und West zu berücksichtigen und dabei die Belastung insbesondere für die Ost-Unter­nehmen im Rahmen zu halten. Hier konnten die Arbeitgeber ihre Position weitgehend durchsetzen.“ Hering betonte, dass insbesondere die Angleichung der Mindestlöhne ein Erfolg der Tarifrunde ist. Durch die Erhöhung des Ost-Mindestlohns um 25 Cent in zwei Stufen sei ein weiterer wichtiger Schritt getan, um die Ost-West-Schere zu schließen.

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