Presseinformation vom 02.12.2009

Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Bauwirtschaft in Bremen

Ende November hat der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen für das Bundesland Bremen ein Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung am Bau unterzeichnet.

In dem Bündnis haben sich der Senat der freien Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Finanzen, der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen, der Verband Gewerblicher Bauunternehmer im Land Bremen, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt sowie die Bundesfinanzdirektion Nord für die Bundeszollverwaltung zusammengeschlossen.

Als Bündnisziele ist in dem Bündnis u.a. die Schaffung eines allgemeinen Bewusstseins für die negativen Folgen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung am Bau sowie die Forderung eines fairen Wettebewerbs unter gleichen Bedingungen statt ruinöser Preiskonkurrenz und illegaler Praktiken manifestiert.

In diesem Zusammenhang wird auch an die Vorbildfunktion der öffentlichen Auftraggeber bei der Auftragsvergabe, verbunden mit einem konsequenten Gesetzesvollzug bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung durch die zuständigen Bundes- und Landesbehörden appeliert.

Der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, Dr. Wolfgang Bayer, erklärte anlässlich der Unterzeichnung des Bündnisses, dass sich die bremische Bauindustrie nachhaltig dafür einsetzen werde, das abgeschlossene Bündnis mit Leben zu füllen:

„Nur wenn sich alle Baubetriebe an die bestehenden Tarife halten, ist fairer Wettbewerb denkbar. Dieses Bewusstsein muss sowohl auf Auftraggeber- als auch auf Auftragnehmerseite wieder in den Köpfen verankert werden“.

Dr. Bayer betonte weiter, dass es wichtig sei, eine konsequente Umsetzung der Bündnisziele in der Praxis zu erreichen. Die „saubere Aktenlage“ reiche hierbei nicht aus.


Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer
 

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