Presseinformation vom 04.03.2013

Jahresbaubilanz: 2012 Wohnungsbau und öffentlicher Tiefbau sorgen für positive Zahlen bei den Auftragseingängen

Der Wohnungsbau und der öffentliche Tiefbau stützen die Baukonjunktur. Dies ist das Fazit, das der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen auf Grundlage der baukonjunkturellen Daten des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen sowie des Statistischen Landesamtes Bremen für das Baujahr 2012 zieht.

Die Bauproduktion ging im Verbandsgebiet im Jahresvergleich um 2,6 Prozent zurück, wobei Hoch- und Tiefbau zu gleichen Teilen betroffen waren. Ein Grund hierfür war der frühe und heftige Wintereinbruch im Dezember. In diesem Monat lag die Bauproduktion um über 11 Prozent niedriger als im Dezember des Vorjahres.

Dagegen konnten die Auftragseingänge in Niedersachsen und Bremen gegenüber dem Jahr 2011 um insgesamt 5,5 Prozent zulegen. Zurückzuführen war dies in erster Linie auf den Zuwachs beim Wohnungsbau in Höhe von 19,4 Prozent sowie einen Anstieg der Auftragseingänge im öffentlichen Tiefbau von 18,0 Prozent. Diese positiven Zahlen konnten die Rückgänge im öffentlichen Hochbau sowie im gewerblichen Tiefbau mehr als kompensieren.

Die Investitionszurückhaltung im letzt genannten Bereich dürfte auch auf Unsicherheiten bei den Versorgungsunternehmen im Hinblick auf die sog. Energiewende zurückzuführen sein.

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