Presseinformation vom 06.05.2014

Frühjahrsumfrage zur Baukonjunktur 2014 - Weiterhin stabile Entwicklung am Bau

Die Auswertung der bei den Mitgliedsunternehmen durchgeführten Frühjahrsumfrage des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen zeigt gegenüber der Vorjahresumfrage nur leichte Veränderungen und damit eine weiterhin stabile baukonjunkturelle Entwicklung.
Wie im Vorjahr schätzten knapp unter 70 Prozent der befragten Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend ein. Die besten Werte erreichten der Wohnungsbau, die Ausbaugewerke (z. B. Trockenbau, Isolierbau), wo gut ein Drittel bzw. knapp über ein Viertel der befragten Unternehmen die Geschäftslage als gut sowie fast 50 bzw. 45 Prozent als zufriedenstellend bezeichneten. Negativ fielen dagegen die Beurteilungen im Bereich des öffentlichen Hochbaus, des Spezialtiefbaus sowie des Eisenbahnoberbaus aus, wo jeweils um die 50 Prozent die derzeitige Geschäftslage als eher schlecht einschätzten.

Bei der Beurteilung der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten geht mit ca. 71 Prozent der Großteil der befragten Unternehmen von einer unveränderten Situation aus. Am optimistischsten sind weiterhin die Unternehmen aus dem Bereich des Wohnungsbaus, bei denen ein Viertel sogar noch eine weitere Verbesserung der Geschäftslage erwartet.

Bei der Frage nach den dringensten Problemen der Bauwirtschaft steht weiterhin das unauskömmliche Preisniveau im Vordergrund. An zweiter Stelle folgt bereits das in dieser Frühjahrsumfrage erstmals abgefragte Problem der Behinderung der Bautätigkeit durch den Facharbeitermangel.

Bei der Beschäftigtensituation haben sich die Planungen gegenüber der Frühjahrsumfrage kaum verändert. Nur etwa acht Prozent der befragten Unternehmen gehen im Bereich der gewerblichen Arbeitnehmer von einer Abnahme der Beschäftigtenzahl aus. Eine Aufstockung im Bereich der gewerblichen Arbeitnehmer planen 23,4 Prozent der Unternehmen. Bei den Angestellten hat sich der Anteil der Unternehmen, die Neueinstellungen planen, gegenüber dem Vorjahr auf jetzt 21 Prozent fast verdoppelt.

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