Presseinformation vom 11.05.2012

Frühjahrsumfrage zur Baukonjunktur Trend weiterhin positiv - Hoch- und Ingenieurbau im Aufwind

Die Auswertung der traditionellen Frühjahrsumfrage bei den Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen zeigt weiterhin einen positiven Trend der Baukonjunktur.

So schätzten mit mehr als 19 Prozent doppelt so viele der befragten Bauunternehmen gegenüber der Vorjahresumfrage die derzeitige Geschäftssituation als gut ein. Die größten Verbesserungen bei der Beurteilung gab es im Hoch- und Ingenieurbau, wo über ein Viertel der befragten Bauunternehmen die derzeitige Geschäftslage als gut einschätzten.

Ein ähnliches Ergebnis zeigt sich bei der Beurteilung der Geschäftssituation für die nächsten sechs Monate. An der Spitze liegt hier ebenfalls der Hoch- und Ingenieurbau mit fast einem Viertel der befragten Unternehmen, die von einer verbesserten Geschäftssituation im nächsten Halbjahr ausgehen.

Ein differenziertes Bild zeigt sich bei der Frage nach der Beschäftigungsdauer aufgrund der zum gegenwärtigen Zeitpunkt erteilten Aufträge. Während die Werte im Bereich des Hoch- und Ingenieurbaus von 3,7 auf 5,0 Monaten sowie im Straßenbau leicht von 2,5 auf 2,9 Monaten zulegen konnten, sanken sie in den übrigen Bausparten, am deutlichsten im Bereich des Leitungsbaus und des Spezialbaus (z. B. Spezialtiefbau, Wasserbau) um jeweils circa einen Monat auf jetzt 2,8 bzw. 3,7 Beschäftigungsmonate.

Bei der Frage nach den dringendsten Problemen in der Bauwirtschaft stand wie auch bereits in den Vorjahren das unauskömmliche Preisniveau im Vordergrund. Es folgten die Probleme illegale Beschäftigung und Lohndumping, Rückgang der Baunachfrage sowie Preisschwankungen bei Baumaterialien und Kostenbelastungen durch mangelnde Flexibilität im Personalbereich. Eine signifikante Erhöhung der Nennungen gab es bei dem Problem des VOB-widrigen Verhaltens öffentlicher Auftraggeber.

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