Presseinformation vom 17.05.2013

Frühjahrsumfrage zur Baukonjunktur - Stabile Entwicklung am Bau

Die Auswertung der bei den Mitgliedsunternehmen durchgeführten Frühjahrsumfrage des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen zeigt gegenüber der Vorjahresumfrage nur leichte Veränderungen. Wie im Vorjahr schätzen ca. 70 Prozent der befragten Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend ein. Deutlichere Veränderungen gab es aber bei einzelnen Bausparten. Während der Anteil derjenigen, die die Situation als gut oder zufriedenstellend beurteilen, im Wohnungsbau um 10 Punkte zurückging, verbesserte er sich im Bereich des Straßenbaus um fast 20 Prozentpunkte auf aktuell 75 Prozent.

Bei der Beurteilung der Geschäftssituation für die nächsten sechs Monate fällt die Bewertung ebenfalls ähnlich aus wie in der Frühjahrsumfrage des Vorjahres. Mit 76,4 Prozent geht der Großteil der befragten Unternehmen von einer unveränderten Situation im nächsten halben Jahr aus.

Besonders optimistisch zeigten sich die Unternehmen aus dem Bereich des Wohnungsbaus. Hier gingen nur knapp 3 Prozent von einer Verschlechterung und dementsprechend fast 97 Prozent von einer unveränderten oder besseren Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten aus.

Bei der Frage nach den dringendsten Problemen der Bauwirtschaft zeigten sich einige deutliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Nur noch 31 Prozent nach 72 Prozent im Vorjahr bezeichneten das unauskömmliche Preisniveau als größtes Problem. Signifikante Rückgänge gab es ebenfalls bei den Problembereichen der Illegalen Beschäftigung und des Lohndumping, den Preisschwankungen bei Baumaterialien sowie beim Rückgang der Baunachfrage.

Bei der Beschäftigtensituation haben sich die Planungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum kaum verändert. Etwa 71 Prozent gehen davon aus, dass es bei der Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer zu keinen Änderungen des Personalbestandes kommen wird. Bei den Angestellten gehen sogar 85 Prozent von einer unveränderten Beschäftigtenzahl im Unternehmen aus.

Eine Abnahme des Personalbestandes planen bei den gewerblichen Arbeitnehmern lediglich 8 Prozent und nur 3,4 Prozent bei den Angestellten.

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