Presseinformation vom 23.03.2010

Winterschäden gründlich beseitigen

Der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen fordert Bund, Länder und Gemeinden auf, die durch den lang anhaltenden und strengen Winter aufgetretenen Frostaufbrüchen an ihren Straßen gründlich zu beseitigen. Kommunen werden nach ersten vorliegenden Berichten einen drei- bis viermal so hohen Betrag für die Reparaturen ausgeben müssen. Prof. Dr.-Ing. Rolf Warmbold, Vorsitzender der Landesfachabteilung Straßenbau im Bauindustrieverband, sieht eine Ursache für den Ausgabenzuwachs in den Einsparungen beim Unterhaltungsaufwand in der Vergangenheit. Das Straßennetz ist nicht in genügendem Umfang als ein sachgerecht zu erhaltender Teil des Vermögens des Straßenbaulastträgers gesehen worden.

Es geht jetzt – so Prof. Warmbold – nicht um eine nur kurzfristige Behebung der Schäden, sondern gerade auf wichtigen Hauptverkehrsstraßen muss eine grundlegende Sanierung stattfinden. Eine Flickschusterei nutzt weder den Straßenbaulastträgern noch den Verkehrsteilnehmern. Notwendig sei deshalb eine sachgerechte Sanierung, für die Bund, Länder und Gemeinden zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen müssen.

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl-Kfm. M. Sommer
 

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