Presseinformation vom 24.02.2011

Jahrestendenz Baukonjunktur 2010 Stabilisierung nach Wirtschaftskrise

Im Jahr 2010 konnte sich die baukonjunkturelle Entwicklung in Niedersachsen und Bremen nach den vergangenen Krisenjahren wieder stabilisieren. Dies ist das Fazit des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen aufgrund der baustatistischen Daten des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen sowie des Statistischen Landesamtes Bremen für das Jahr 2010. 

Bei der Bauproduktion war im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein leichtes Minus von 0,5 Prozent zu verzeichnen. Die Tatsache, dass sich der Rückgang bei der Bauproduktion im Verlaufe des vergangenen Jahres immer weiter verringerte, deutet darauf hin, dass eine maßgebliche Ursache in den witterungsbedingten Ausfällen zu Beginn des Jahres 2010 liegen dürfte. 

Erfreulich stellt sich die Situation bei den Auftragseingängen dar. Diese konnten im Verbandsgebiet im Jahresvergleich um 8,6 Prozent zulegen, wobei Hochbau und Tiefbau nahezu gleichauf lagen. Die kräftigsten Zuwächse gab es im Bereich des Öffentlichen Tiefbaus sowie des Wohnungsbaus. Im letzteren Bereich werden sich auch die Mittel aus dem Konjunkturpaket II positiv ausgewirkt haben. Allerdings dürften diese überwiegend dem Ausbaugewerbe und nicht der Bauindustrie zugute gekommen sein. 

Ebenfalls erfreulich ist die Entwicklung der Beschäftigtenzahl. Diese konnte im Jahresvergleich um 2,7 Prozent auf jetzt ca. 79.100 zulegen. 

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer

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