Presseinformation vom 24.11.2009

Die Bauindustrie stellt Werke von Maria Lohaus aus

Der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen setzt in der Geschäftsstelle in Hannover seine Ausstellungsreihe mit Werken von Maria Lohaus fort.

Die Künstlerin wurde in Gladbeck geboren. 2001 Studium für Malerei und Graphik am Institut für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunsttherapie (BKK) Bochum. Meisterschülerin von Prof. Qui Yang. Seit 2005 freischaffende Künstlerin in Ronnenberg.

Die Bilder von Maria Lohaus greifen die Dualität von Alter und Jugend, Reden und Schweigen, Hören und Sehen, Werden und Vergehen, Diesseitigkeit und Jenseitigkeit auf. Sie wollen keine Geschichten erzählen, sondern möchten den Betrachter in den Bildraum eintreten lassen, um ihm durch das Bild eine dialogische Erfahrung zu vermitteln. Die Dualität der angesprochenen Themen stellt die Kommunikation, das Miteinander, die gegenseitige Ergänzung in den Fokus.

Einige der vorliegenden Bilder benutzen die Metapher des Vogels, dessen Leichtigkeit und Flugkraft die Schnelligkeit des geistigen Emporführens versinnbildlicht. Andere Bilder greifen einen Mythos vom Menschen nach Platon auf, der besagt, dass der Mensch ursprünglich kugelgestaltig gewesen, von Zeus aber zur Strafe für seinen Hochmut halbiert worden sei, so dass er sich nunmehr immerfort nach der anderen Hälfte seiner selbst sehne.

Acrylglas, auf Leinwand montiert, bietet Maria Lohaus die Möglichkeit, zwei Ebenen malerisch miteinander zu verbinden und so die Wirklichkeit und eine gedachte Wirklichkeit, Diesseitigkeit und Jenseitigkeit sichtbar zu machen.

Die Ausstellung ist öffentlich und kann innerhalb der Geschäftszeiten von 8:00 bis 17:00 Uhr im Haus der Bauindustrie, Eichstraße 19, 30161 Hannover, besucht werden.

 

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer
 

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