Presseinformation vom 25.07.2016

Ausbau der Autobahn A20 und A39 notwendig - Regio-Consult Gutachten unausgewogen / Positive Effekte in der Region vernachlässigt -

Die GRÜNE Landtagsfraktion in Niedersachsen hat jüngst ihre in Auftrag gegebene Studie über die Notwendigkeit der Autobahnen A20 und A39 in Niedersachsen vorgestellt. Die Studie bestätigt das angestrebte Ergebnis der GRÜNEN. Demnach sei der Ausbau beider Autobahnen aufgrund der Kosten und des zu geringen Nutzen-Kosten-Verhältnisses (NKV) nicht notwendig. Der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, RA Dr. jur. Wolfgang Bayer, kritisierte das Gutachten, als tendenziös und wenig konstruktiv. Er sagte: „Man habe wohl ein Verhinderungsgutachten in Auftrag gegeben und auch bekommen.“

Gerade mit Blick auf den Bau des Fehmarn-Belttunnels sei der Ausbau der A20 notwendig, um die steigenden Verkehre nach Fertigstellung der Fehmarnbeltquerung aufzunehmen. Die bisherige Infrastruktur sei hierzu nicht ausreichend. In Bezug auf den geplanten „Lückenschluss“ der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg betonte Bayer, seien die positiven Effekte für die Region außer Acht geblieben. Dies bestätige auch ein Gutachten, welches die Wolfsburg AG in Auftrag gegeben habe. Danach komme es durch den Ausbau der A39 und der Bundesstraße 4 zu positiven Effekten auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Würden beide Autobahnen nicht weiter ausgebaut, so Bayer weiter, gingen die Investitionsmittel, wie bereits in der Vergangenheit, in andere Bundesländer. Der Norden hätte dann das Nachsehen.

Weitere Themen in diesem Bereich:

  • Werte schaffen.
  • Werte erhalten.
  • Bauen gestaltet Zukunft.