Presseinformation vom 26.02.2010

Baujahr 2009: Rote Zahlen, aber kein Absturz der Baukonjunktur

Der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen kommt bei einer zusammengefassten Beurteilung des Baujahres 2009 auf Grundlage der statistischen Zahlen des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie in Niedersachen und des Statistischen Landesamtes Bremen zu der Aussage, dass das Jahresergebnis über-wiegend von roten Zahlen, aber nicht von einem Absturz der Baukonjunktur gekennzeichnet ist.

Diese Beurteilung ist auch darauf zurückzuführen, dass die Konjunkturpakete I und II der Bundesregierung mit der Ko-Finanzierung der Länder den deutlichen Abschwung des Wirtschaftsbaus zwar nicht im Volumen ausgleichen konnten, aber in der Lage waren, die Abschwungtiefe zu begrenzen.

Die Bauproduktion ist im vergangenen Jahr in Niedersachsen und Bremen zusammengefasst um insgesamt 3,0 Prozent zurückgegangen. Dabei fiel das Minus im Hochbau mit 3,9 Prozent mehr als doppelt so hoch aus wie im Tiefbau mit 1,6 Prozent. Bei einer Betrachtung der Bausparten waren bei der Bauproduktion sowohl in Niedersachsen als auch in Bremen Zuwächse nur im öffentlichem Hochbau sowie im sonstigen Tiefbau, der im Wesentlichen den öffentlichen Tiefbau betrifft, zu verzeichnen.

Bei den Auftragseingängen gab es im Verbandsgebiet insgesamt einen Rückgang von 5,3 Prozent. Dieser war maßgeblich auf die drastischen Einbrüche im Bereich des gewerblichen Hochbaus zurückzu führen, die sich in Niedersachsen auf über 22 und in Bremen sogar auf über 53 Prozent beliefen. Diese konnten von den Zuwächsen von z.B. immerhin 14,6 Prozent im öffentlichen Hochbau Niedersachsens nicht kompensiert werden.

Gegen den Trend entwickelte sich die Beschäftigungssituation im Ver-bandsgebiet. Trotz überwiegend negativer Konjunkturdaten stieg die Beschäftigtenzahl leicht von 76.463 auf 77.056 Mitarbeiter.

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl-Kfm. M. Sommer

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