Presseinformation vom 26.05.2008

Baukonjunktur: I. Quartal 2008 zufrieden stellend

Nach Aussage des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen ist die baukonjunkturelle Entwicklung im ersten Quartal dieses Jahres zufrieden stellend verlaufen.

Zwar lag die Bauproduktion, gemessen in geleisteten Arbeitsstunden, im ersten Vierteljahr um 4,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies ist aber neben einem weiteren Einbruch im Wohnungsbau auch darauf zurückzuführen, dass im März dieses Jahres drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahresmonat.

Die Auftragseingänge konnten im ersten Quartal 2008 gegenüber dem Vergleichszeitraum um insgesamt 15,5 Prozent zulegen. Maßgeblich hierzu beigetragen hat der Straßenbau mit einem Zuwachs bei den Auftragseingängen von fast 56 Prozent.

Ebenfalls einen Zuwachs und zwar in Höhe von insgesamt 9,6 Prozent, konnten die erteilten Baugenehmigungen, der Frühindikator für die Hochbaunachfrage, verzeichnen. Hier zeigte sich allerdings eine gespaltene Entwicklung zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden. Während bei ersteren ein Rückgang von fast 10 Prozent festzustellen war, wuchsen die erteilten Baugenehmigungen bei den Nichtwohngebäuden um 17 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres.

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe Niedersachsen und Bremen zeigte sich mit insgesamt knapp 75 000 gegenüber dem ersten Vierteljahr 2007 nahezu unverändert.


Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer

Weitere Themen in diesem Bereich:

  • Werte schaffen.
  • Werte erhalten.
  • Bauen gestaltet Zukunft.