Presseinformation vom 29.01.2010

Frühjahrsumfrage zur Baukonjunktur - Erste Aufhellung bei der Beurteilung der Geschäftsaussichten

Die Auswertung der traditionellen Frühjahrsumfrage des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen zeigt gegenüber der Herbstumfrage zur Baukonjunktur eine Verbesserung bei der Beurteilung der Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate. Während im Herbst 2009 noch 45,3 Prozent von einer schlechteren Entwicklung für die nähere Zukunft ausgingen, ist dieser Anteil nunmehr auf 25,9 Prozent gesunken. Dementsprechend haben sich die Anteile derjenigen, die eine unveränderte bzw. bessere Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten erwarten auf 59,4 bzw. 14,7 Prozent erhöht.

Die verbesserte Erwartungshaltung ist quer durch alle Bausparten festzustellen. Am hoffnungsvollsten waren dabei die Unternehmen aus dem Bereich des Wohnungsbaus. Hier erhöhte sich der Anteil derjenigen, die für die nächsten sechs Monate von einer besseren Geschäftslage ausgehen von nur 5,3 Prozent im Herbst 2009 auf jetzt 29,4 Prozent.

Bei der Beurteilung der derzeitigen Geschäftslage hat es dagegen nur wenige Änderungen gegeben. Bei den einzelnen Bausparten waren die deutlichsten Veränderungen noch im Bereich des Straßenbaus und des Wohnungsbaus festzustellen. Während sich im ersten Bereich der Anteil derjenigen, die die Geschäftslage als gut einschätzten von 9,8 Prozent im Vorjahr auf jetzt 0 reduzierte, ist gegenläufig hierzu der Anteil der im Wohnungsbau tätigen Unternehmen, die die Geschäftslage als zufriedenstellend betrachten, von 5,3 Prozent im Herbst 2009 auf jetzt 47,1 Prozent hochgeschnellt.

Die Aufhellung schlägt sich auch bei den Zahlen über die Personalplanung nieder. Die Zahl derjenigen, die für das nächste halbe Jahr von einer Zunahme im Bereich der gewerblichen Arbeitnehmer ausgehen, hat sich von 11,5 in der Herbstumfrage auf 18,8 Prozent erhöht. Von einer Abnahme gehen nur noch 13,5 Prozent aus gegenüber noch 34,4 Prozent im Herbst 2009.

Bei der Frage nach den drängensten Problemen in der Bauwirtschaft stand bereits wie in den Vorjahren das unauskömmliche Preisniveau an erster Stelle. Es folgten der Rückgang der Baunachfrage sowie die schlechte Zahlungsmoral der Auftraggeber.

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer

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