Presseinformation vom 29.10.2010

Baukonjunktur erstes Halbjahr 2010 Bauproduktion im Minus – Auftragseingänge im Plus

Licht und Schatten weisen nach Einschätzung des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen die vom Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen sowie vom Statistischen Landesamt Bremen ermittelten baukonjunkturellen Zahlen für das erste Halbjahr 2010 aus.
So ist die Bauproduktion in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Verbandsgebiet um 5,8 Prozent gesunken. Die Umsätze haben sich demnach noch immer nicht vom witterungsbedingten Einbruch am Jahresanfang erholt. Die größten Rückgänge waren dabei im Bereich des gewerblichen Hochbaus zu verzeichnen. Allein der öffentliche Hochbau konnte in Folge der von der Bundesregierung aufgelegten Konjunkturprogramme deutlich zulegen.

Erfreulicher stellt sich die Situation bei den Auftragseingängen dar. Hier war im Verbandsgebiet ein Plus gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 in einer Größenordnung von 5,9 Prozent zu verzeichnen. Die deutlichs-ten Zuwächse konnten dabei der gewerbliche und der sonstige Tiefbau, der im Wesentlichen den öffentlichen Tiefbau umfasst, verzeichnen. Allerdings zeigt ein Blick auf die Quartalszahlen, dass der Anstieg maßgeblich auf die guten Werte des ersten Quartals zurückzuführen ist, während der Anstieg im zweiten Quartal nur schwach ausfiel.

Die Beschäftigtenzahl sank gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht um 1,8 Prozent und damit deutlich weniger als die Bauproduktion. Hier dürfte sich das Instrument der Kurzarbeit positiv ausgewirkt haben.

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer

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