Presseinformation vom 29.10.2010

Harter Winter schlägt sich in Baustatistik nieder

Der harte Winter hat die baukonjunkturellen Zahlen für die ersten drei Monate dieses Jahres massiv beeinflusst. Allerdings geben die Zahlen über die Auftragseingänge ein wenig Hoffung für den weiteren Jahresverlauf.

Die Bauproduktion – gemessen in geleisteten Arbeitsstunden – ist im ersten Vierteljahr in Niedersachsen um 19,4 Prozent und in Bremen sogar um 23,9 Prozent eingebrochen. Mit Ausnahme des öffentlichen Hochbaus waren alle Bausparten des Hoch- und Tiefbaus in etwa gleich stark betroffen.
Dementsprechend war beim baugewerblichen Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres in Niedersachsen ein Rückgang von 21,9 Prozent und in Bremen von 23,7 zu verzeichnen.

Positiver stellt sich die Situation bei den Auftragseingängen dar. Diese konnten im ersten Quartal 2010 in Niedersachsen um insgesamt 9,1 Prozent sowie in Bremen um 8,5 Prozent zulegen.
Besonders erfreulich sind dabei die leichten Zuwächse im Bereich des gewerblichen Hochbaus, der als Folge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise im Vergleichszeitraum 2009 massiv eingebrochen war.
Die Zahl der Beschäftigten hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2009 in Niedersachsen um 1,3 Prozent und in Bremen um 4 Prozent verringert. Insgesamt beläuft sich die Beschäftigtenzahl im Verbandsgebiet auf knapp unter 74.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer

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